Förderungen und Zuschüsse - Fördermittel in Österreich
Hier sehen Sie eine Übersicht der Inhalte zu Fördermittelinformationen, die wir Ihnen für Österreich zur Verfügung stellen. Nutzen Sie die staatlichen Fördertöpfe, um Geld zu sparen.
Photovoltaik-Förderungen 2026 in Österreich
Auch im Jahr 2026 werden Photovoltaik-Anlagen und Stromspeicher für den Privatbereich gefördert. Die Förderungen belaufen sich dabei für Photovoltaik-Anlagen auf bis zu 160 Euro pro kWPeak und bei Stromspeichern (Akkus) auf 150 Euro pro kWh Netto-Speicherkapazität. Dabei heißt es schnell sein, denn der Fördertopf ist auf maximal 60 Millionen Euro festgesetzt worden. Dieses Geld wird im Jahr 2026 innerhalb von drei Fördercalls ausgeschüttet werden. Die genauen Termine für die drei Fördercalls finden Sie auf der Seite der EAG-Abwicklungsstelle. Wie immer gilt, dass die erstmalige Antragstellung immer vor Inbetriebnahme der Anlage erfolgen muss.
Solarbonus bei „raus aus Öl und Gas“
Falls Sie Ihre PV-Anlage in Verbindung mit einem Heizungswechsel auf einen umweltfreundlichen Energieträger kombinieren, dann winkt Ihnen durch das Programm „raus aus Öl und Gas“" neben der Förderung für Ihr Heizsystem (je nach installierter Technologie bis zu 75%) ein zusätzlicher Solarbonus von 2.500 Euro.
PV-Förderung der einzelnen Bundesländer
Je nachdem, in welchem Bundesland Sie wohnen, können Sie Förderungen in Anspruch nehmen. Um alle die für Ihr Photovoltaik-Projekt möglichen Fördermittel zu entdecken, empfehlen wir Ihnen die Nutzung des Photovoltaik-Förderkompasses, den wir Ihnen im Folgenden verlinken.
Sauber Heizen für Alle 2026
Das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) fördert auch im Jahr 2026 einkommensschwache private Haushalte, sofern diese von fossil betriebenen Raumheizungen auf nachhaltige klimafreundliche Heizungssysteme umstellen möchten.
Das Programm "Sauber Heizen für Alle"-Förderung wird vom Bund finanziert jedoch gemeinsam mit den Bundesländern umgesetzt. Bei Fragen muss man sich also an die jeweilige Kontaktstelle des eigenen Bundeslandes wenden. Die jeweiligen Kontaktstellen der Bundesländer finden Sie unter den folgenden Links.
Wohnbauförderung in Österreich
Länderübergreifende Richtlinien
- Maßnahmen, die umweltfreundliches Wohnen ermöglichen, gelten als positiv. Gefördert werden in Österreich zum Beispiel auch ein Kesseltausch, Photovoltaikanlagen, Holzheizungen und Solaranlagen. Über einen Sanierungsscheck werden auch die Dämmung von Wänden, Dächern und Kellern sowie der Austausch von Fenstern gefördert.
- Das Jahreseinkommen des Antragstellenden ist ausschlaggebend. Einkommensschwache Haushalte bekommen unter Umständen mehr Förderung als Haushalte, die eine bestimmte Einkommensgrenze überschreiten.
Arten von Wohnbau-Förderungen
- Einmalige Zuschüsse (Einmalzahlungen, die nicht zurückgezahlt werden müssen)
- Zins- oder Annuitätenzuschüsse (Zuschüsse für die Rückzahlung eines Darlehens)
- Landes- bzw. Eigenmittelersatzdarlehen (Darlehen mit günstigen Konditionen)
- Übernahme von Bürgschaften (um ein Darlehen bewilligt zu bekommen)
Wohnbauförderungen nach Bundesland
Im Burgenland werden zum Beispiel Photovoltaikanlagen mit Speichersystemen, Sicherheitstüren und Alarmanlagen gefördert. Generell empfiehlt es sich immer zuerst auf die Seite https://www.burgenland.at/ zu gehen, um zu schauen, ob dort neue für Sie passende Förderungen zu finden sind.
Dafür bietet das Land Burgenland auch einen Online-Förderfinder an, den Sie unter https://www.burgenland.at/foerderungen/ erreichen können. Seit 2023 gibt es auch die Sonderwohnbauförderung, über die man ein Darlehen für energetische Sanierungsmaßnahmen und Heizungswechsel erhalten kann.
Im Land Kärnten gibt es seit 2023 neue Richtlinien und Förderprogramme. Gefördert werden zum Beispiel Maßnahmen in den Bereichen altersgerechtes Wohnen, barrierefreier Umbau, thermische Gebäudesanierung und energieeffiziente Haustechnik.
Die neuen Impulsprogramme fördern z.B. auch Photovoltaik, Ausstieg aus fossilen Brennstoffen und Außenbeschattung. Generell empfiehlt es sich aber immer zuerst auf die Seite https://www.ktn.gv.at/ zu gehen, um zu schauen, ob neue Förderungen dort zu finden sind.
Generell empfiehlt es sich immer zuerst auf die Seite von Niederösterreich https://www.noe.gv.at/noe/index.html zu gehen, um zu schauen, ob dort neue Förderungen für Ihr Projekt zu finden sind. Aktuell sind zum Beispiel Förderungen für Wohnbaufinanzierung zu finden (Neubau und Sanierung). Weitere Informationen dazu finden Sie hier.
Informationen zu den Förderungen "Begleitetes Wohnen" und "Barrierefreies Wohnen" finden Sie hier. Damit haben Sie die Möglichkeit zur Unterstützung für elektronische Notruf- und Komfort-Systeme. Die genauen Förderhöhen und Konditionen unterscheiden sich je nach Gehalt und Lebenssituation.
Für die Förderungen in Oberösterreich gibt es einen Förder-Assistenten auf der Seite des Energiespar-Verbands von Oberösterreich. Generell werden in Österreich viele Projekte für Bauvorhaben gefördert. Das gilt sowohl für Neubauten als auch für Sanierungen.
Beispiele sind Maßnahmen zur Gebäudedämmung, Umstieg auf Biomasse, Wärmepumpe, Ferwärme oder thermische Solaranlagen. Des Weiteren gibt es Förderungen für diverse Maßnahmen zur Barrierefreiheit oder für Alarmanlagen.
Im Land Salzburg gibt es für die Wohnbauförderung einen Förderrechner unter https://wbf-rechner.salzburg.at/. Ansonsten gibt es Informationen zur Wohnbauförderung auch direkt auf der Seite des Landes Salzburg über diesen Link.
Gefördert werden im Land Salzburg neben der Wohnbauföderung auch diverse Vorhaben für die Installation von Photovoltaik und Solarthermie, Erneuerungen der Elektroinstallation und für den Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Autos.
In der Steiermark werden viele Wohnbaufinanzierungen über Umweltförderungen verwirklicht, die Zuschüsse für Neubau und Modernisierungen von Eigenheimen zur Verfügung stellen. Informationen zu den Ökoförderungen finden Sie hier.
Gefördert werden dabei Umstellungen der Heizung auf Biomasse, Wärmepumpen, und Fernwärme. Außerdem gibt es Förderungen für Elektromobilität und Photovoltaik. Besonders Augenmerk verdienen auch die aktuellen Förderungen für Solarthermie.
Seit Mitte 2023 sind die Förderungen in Tirol vereinfacht. In 2025 sollte es also leichter sein Förderungen zu beantragen. Zusammen mit der Vereinfachung wurden auch die Förderungen erhöht.
Gefördert werden zum Beispiel ein Umstieg auf umweltfreundliche Heiz-Systeme sowie Photovoltaik- und Solarthermie-Systeme. Generell werden zudem viele weitere energiesparende Maßnahmen gefördert.
Auch das Land Voralberg hat seine Förderrichtlinien seit dem Jahr 2023 vereinfacht. Somit Sollte die Beantragung von Förderungen in Vorarlberg 2025 besser laufen, als in den Jahren davor. Fördermittel für den Wohnbau gibt es hier in Form von Zuschüssen und Wohnbaukrediten.
Über den Suchbegriff "Förderungen" können alle Förderungen auf der Seite von Vorarlberg gefunden werden. Das Suchergebnis finden Sie hier. Spezielle Förderungen für einen umweltfreundlichen Heizungstausch finden Sie auf der Seite "Förderung Heizungstausch".
In Wien werden viele unterschiedliche Bauprojekte gefördert. Dazu gehören neben Photovoltaik-Anlagen und Stromspeichern auch der Einbau von Sicherheitstüren, der Umstieg auf Wärmepumpen oder Maßnahmen für eine themisch-energetische Sanierung.
Die neuen Impulsprogramme fördern z.B. auch Photovoltaik, Ausstieg aus fossilen Brennstoffen und Außenbeschattung. Generell empfiehlt es sich aber immer zuerst auf die Seite https://www.wien.gv.at zu gehen, um zu schauen, ob neue Förderungen dort zu finden sind.
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